Die Air Zermatt verzeichnet in den letzten Tagen eine Zunahme an Spaltenunfällen.
Die jüngsten Schneefälle in höheren Lagen haben dazu geführt, dass Gletscherspalten mit Neuschnee bedeckt und für Wintersportler nicht sichtbar sind.
Am Sonntag, 2. März 2025 stürzte ein Snowboarder in Saas-Fee ausserhalb der markierten Pisten in eine Gletscherspalte.
Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Während der Sportferienwoche vom 22. Februar bis 2. März stand die Air Zermatt im Dauereinsatz.
Die hohen Besucherzahlen in den Wintersportgebieten führten zu zahlreichen Rettungseinsätzen.
Am Mittwoch, 29. Januar 2025, wurde im Skigebiet von Zermatt ein bewusstloser Skifahrer aufgefunden.
Gegen 15 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis die Meldung, wonach Drittpersonen bei der Piste 9 zwischen Blauherd und Tuftern im Skigebiet von Zermatt einen bewusstlosen Skifahrer aufgefunden hatten.
Die Feiertage zählen bei der Air Zermatt zu den intensivsten Zeiten des Jahres. Zwischen dem 24. Dezember 2024 und dem 2. Januar 2025 führte die Air Zermatt insgesamt 112 Helikopter- Rettungseinsätze durch.
Parallel dazu waren die Ambulanzen der Air Zermatt ebenfalls stark gefordert. In derselben Zeitspanne rückten sie zu insgesamt 51 Einsätzen aus.
Zwischen dem 25. und dem 27. Oktober 2024 stürzte eine Bergsteigerin am Ferdenrothorn über 200 Meter in die Tiefe.
Sie zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Am Freitag, 23. August 2024, stürzte ein Segelflugzeug unterhalb des Chistehorns auf dem Gemeindegebiet Niedergesteln ab.
Beide Insassen kamen dabei ums Leben.
Am 22. August 2024 ist eine Zweierseilschaft am Matterhorn in die Tiefe gestürzt.
Ein Alpinist erlitt dabei tödliche Verletzungen, der zweite wurde leicht verletzt.
In den Walliser Bergen war in der vergangenen Woche viel los, und die Rettungscrews der Air Zermatt hatten alle Hände voll zu tun. Alleine am Matterhorn musste die Air Zermatt von Montag bis Sonntag mehrfach zu Rettungseinsätzen starten. Insgesamt startete die Air Zermatt vergangene Woche 52 Mal zu Rettungen mit dem Helikopter; weitere 15 Mal rückte die Ambulanz aus.
In den Bergen herrscht reges Treiben. Dank der günstigen Wetterprognosen, der Ferienzeit und den guten Bedingungen in den Bergen zog es viele Alpinisten auf hochalpine Touren. Mit der steigenden Zahl der Bergsteiger nahmen auch die Einsätze der Helikopter-Rettungscrews zu, die zur Hilfe gerufen wurden, wenn Alpinisten in Not gerieten. Diese erhöhte Aktivität spürten die Crews der Air Zermatt in der vergangenen Woche deutlich: Von Montag bis Freitag waren sie von frühmorgens bis spät in die Nacht im Einsatz, alarmiert durch die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO (Notfallnummer 144). Am Wochenende beruhigte sich die Lage wetterbedingt etwas.
Am 16. August 2024 stürzte ein Bergsteiger am Matterhorn in Zermatt ab, welcher sich tödliche Verletzungen zuzog.
Eine Drittperson meldete gegen 14:40 Uhr den Absturz von einem Bergsteiger, welcher sich im Abstieg über dem Hörnligrat vom Gipfel des Matterhorns befand.
Am 19. Juli 2024 stürzten zwei Bergsteiger an der Zumsteinspitze in Zermatt ab. Einer von ihnen wurde tödlich verletzt.
Der zweite Bergsteiger wurde schwer verletzt.
Am 19. Mai 2024 ist ein Skitourengänger beim Befahren der Nordwand des Breithorns abgestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.
Heute Mittag kurz vor 11:00 Uhr befuhren drei Tourengänger die Nordwand des Breithorns. An einer vereisten Stelle rutschte das Opfer aus und stürzte in der Folge zirka 300 Meter in die Tiefe.