Mont Blanc und Wallis im Schnee: SchneeToni & Polizei.news warnen vor hoher Lawinengefahr

SchneeToni, der Markenbotschafter von Polizei.news, zeigt am frühen Donnerstagmorgen, 12. Februar 2026, aus Courmayeur im italienischen Aostatal eindrücklich, wie massiv der Winter am Mont Blanc und in den angrenzenden Walliser Alpen zurückgekehrt ist.

Er berichtet live von grossen Neuschneemengen, hoher Lawinengefahr und einem bemerkenswert gut funktionierendem Winterdienst.



Massiver Schneefall am Fuss des Mont Blanc

SchneeToni alias Antonio Spitaleri meldet sich live aus Courmayeur im Aostatal, unmittelbar an der Schweizer Grenze und am Fuss des Mont Blanc, auf rund 1’200 Metern über Meer.

Dort fällt derzeit extrem viel Niederschlag, der ab etwa 1’200 bis 1’300 Metern fast durchgehend als schwerer, nasser Schnee niedergeht.

Die Region ist ein Verkehrsknotenpunkt: Direkt oberhalb befindet sich der Mont-Blanc-Tunnel, der Italien mit Frankreich verbindet, von wo aus es nur ein Katzensprung weiter in die Schweiz ist.

Bereits jetzt liegt in höheren Lagen der Umgebung deutlich über einem Meter Schnee; oberhalb von rund 2’000 Metern werden in den kommenden Stunden und Tagen nochmals erhebliche Neuschneemengen erwartet.

Die intensiven Niederschläge betreffen nicht nur die italienische Seite, sondern auch die angrenzenden Gebiete im südlichen und westlichen Wallis.



Südliches und westliches Wallis stark betroffen

Die Verhältnisse in Courmayeur spiegeln sehr gut wider, was gleichzeitig auf der Schweizer Seite passiert: In den südlichen und westlichen Walliser Tälern fällt oberhalb von etwa 1’500 bis 1’800 Metern anhaltend viel Schnee.

Dort ist die Lawinengefahr bereits deutlich angestiegen, was auch die aktuellen Lawinenbulletins mit hohen Gefahrenstufen bestätigen.

Der Polizei.news-Markenbotschafter berichtet zudem von seinen Fahrten über das Wallis – etwa aus dem Raum Oberwald und Obergoms – wo ebenfalls grosse Schneemengen zusammengekommen sind, die Strassen schneebedeckt sind und die Räumungsdienste im Dauereinsatz stehen.

Die Wetterlage bleibt tiefdruckbestimmt; immer neue Niederschlagsfelder sorgen dafür, dass die Lawinenproblematik in den kommenden Tagen im gesamten westlichen Alpenraum eines der zentralen Themen sein wird.



Lawinengefahr: Jetzt keine Ski-Touren

Im Fokus des Livestreams stand eine klare Sicherheitsbotschaft: Die Lawinengefahr ist im Grenzgebiet Italien–Frankreich–Schweiz aktuell gross und steigt mit jedem Zentimeter Neuschnee weiter an.

In Teilen des Wallis gilt bereits die zweithöchste Gefahrenstufe 4 («gross»); spontane Lawinenabgänge und sehr grosse Lawinen sind möglich, auch exponierte Verkehrswege können betroffen sein.

Polizei.news appelliert eindringlich an alle Wintersportlerinnen und Wintersportler

  • Auf Ski- und Schneeschuhtouren sowie Variantenabfahrten abseits gesicherter Pisten sollte derzeit verzichtet werden.
  • Wer dennoch in die Höhe geht, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern im Ernstfall auch die Einsatzkräfte, die bei einer Rettung ihr eigenes Leben riskieren müssen.
  • Die Kombination aus nassem Neuschnee, teils schwacher Altschneedecke und Wind führt zu einer sehr instabilen Schneedecke, die schon bei geringer Zusatzbelastung brechen kann.

Die eindrücklichen Bilder aus Courmayeur und den Walliser Alpen sollen verdeutlichen, dass jetzt Zurückhaltung gefragt ist. Geplante Touren sollten verschoben werden, bis sich die Situation entspannt.



Vorbildlicher Winterdienst und flüssiger Verkehr

Trotz der intensiven Schneefälle zeigt sich der Verkehr in Courmayeur und Umgebung erstaunlich geordnet und flüssig.

SchneeToni nutzt die Live-Fahrt, um zu zeigen, wie gut koordinierter Winterdienst und diszipliniertes Verhalten der Verkehrsteilnehmenden zusammenwirken:

  • Räumungsfahrzeuge, Salzstreuer und sogenannte «Fatschlitten» sind permanent im Einsatz, um Fahrbahnen freizuhalten.
  • Schneemassen werden laufend abtransportiert, damit Strassen und Plätze nutzbar bleiben.
  • Polizei und Kontrollorgane achten darauf, dass der Verkehrsfluss aufrechterhalten wird und Fahrzeuge mit geeigneter Winterausrüstung unterwegs sind.

Besonders hob der Markenbotschafter von Polizei.news hervor, wie ruhig und «gesittet» der Schwerverkehr trotz der schwierigen Bedingungen unterwegs ist. Ein deutlicher Kontrast zu Bildern aus Regionen, in denen bereits geringe Schneemengen zu Chaos führen.

Als positiven Faktor nannte er die in diesen Regionen geltenden Ausrüstungspflichten: Winterreifen oder Schneeketten sind im Alpenraum auf zahlreichen Strecken gesetzlich vorgeschrieben, was die Sicherheit massiv erhöht.



Dank an Einsatzkräfte und Appell an die Vernunft

Zum Schluss seiner Live-Fahrt nutzt SchneeToni die Gelegenheit, allen Beteiligten zu danken, die dafür sorgen, dass Mobilität und Sicherheit auch bei «richtigen» Winterverhältnissen gewährleistet bleiben: dem Schneeräumungsdienst, den Behörden, der Polizei, dem Schwerverkehr und den vielen Helfern im Hintergrund.

Gleichzeitig formulierte er den Kernauftrag von Polizei.news in dieser Lage:

  • die Realität auf den Strassen ungefiltert zu zeigen,
  • über aktuelle Gefahren wie die angespannte Lawinensituation zu informieren,
  • und präventiv an die Eigenverantwortung der Bevölkerung zu appellieren.

Die klare Botschaft an alle, die das Wochenende in den Bergen planen: Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für Touren ins freie, lawinengefährdete Gelände. Besser abwarten, die Lageentwicklung verfolgen und erst dann wieder in die Höhe gehen, wenn die Warnstufen zurückgegangen sind und die Profis Entwarnung geben.

 

Quelle: SchneeToni/Polizei.news
Bildquelle: SchneeToni/Polizei.news

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