Auf der A2 und A8 in Nidwalden kommt es Mitte Januar zu kurzzeitigen Sperrungen bei den Anschlüssen Stans-Süd und Hergiswil.
Grund sind Optimierungsarbeiten an den Signalen der Ein- und Ausfahrtsdosierung.
Aktuell droht Gefahr durch Eisglätte – besonders morgens zwischen 6 und 8 Uhr.
Regen, Schnee und überfrierende Nässe verwandeln Gehwege und Strassen in gefährliche Eisbahnen. Jeden Winter verletzten sich tausende Menschen in ihrer Freizeit im Freien bei Sturzunfällen – jede zweite Person so schwer, dass sie mehrere Tage bei der Arbeit fehlt.
Am späteren Dienstagnachmittag, 30. Dezember 2025, fuhr gegen 17:50 Uhr eine 50-jährige ausländische Fahrzeuglenkerin auf der Autobahn A2 in Richtung Luzern.
Kurz nach dem Autobahnanschluss Stans-Nord verlor sie einen magnetischen Skiträger samt den darauf montierten zwei Snowboards.
Eine gemeinsame, interkantonale Arbeitsgruppe hat in den letzten Monaten geprüft, ob ein gemeinsamer Standort für ein Verkehrssicherheitszentrum, insbesondere die Schaffung einer gemeinsamen Infrastruktur für Fahrzeugprüfungen, im Kanton Obwalden eine sinnvolle Zukunftsvariante wäre.
Eine umfassende, ergebnisoffene Prüfung sämtlicher Varianten liegt nun vor.
Ab dem 1. Januar 2026 treten verschiedene Änderungen im Strassenverkehrsrecht in Kraft.
Sie bringen vor allem effizientere Verfahren bei der Fahrzeugzulassung und präzisere Umweltauflagen. Ab Mitte Jahr gelten für den internationalen Güterverkehr zudem neue Regeln bei den Arbeits- und Ruhezeiten für Lieferwagen.
Über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel muss aufgrund des Ferienreiseverkehrs insbesondere auf den Routen in die Wintersportorte mit erheblichen Verkehrseinschränkungen und erhöhtem Stauaufkommen gerechnet werden.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) erwartet zudem auch auf den Autobahnen im Mittelland und den Agglomerationen grosses Verkehrsaufkommen.
Der Touring Club Schweiz hat die Energieverluste beim Laden von Elektrofahrzeugen untersucht.
Dabei stützte er sich auf Messungen, die zwischen 2022 und 2025 im Rahmen des europäischen Projekts Green NCAP durchgeführt wurden. Analysiert wurde bei einer Leistung von 11 kW (dreiphasig), der gängigsten Ladeart zu Hause. Die Studie zeigt, dass während des Ladevorgangs durchschnittlich 11 Prozent der aus dem Netz bezogenen Energie verloren gehen. Bei einem Jahresverbrauch von 15’000 Kilometer entspricht dies durchschnittlich 1637 Kilometer "verlorene" Reichweite und kostet im Schnitt 80 Franken.
Mit dem ersten Advent beginnt in der Schweiz traditionell die Zeit der Lichter, Märkte und winterlichen Aktivitäten. Doch gerade diese Wochen gehören auch jedes Jahr zu den gefährlichsten Perioden im Strassenverkehr. Die früh einsetzende Dunkelheit, Nässe, Schnee und tiefe Temperaturen verschärfen die Unfallrisiken für alle Verkehrsteilnehmer.
Besonders gefährdet sind jedoch jene, die am wenigsten geschützt sind: Fussgänger und Velofahrer. Polizei, Verkehrsdienste und die BFU warnen zur Adventszeit regelmässig vor den kombinierten Gefahren aus Dunkelheit, schlechten Sichtverhältnissen und glatten Strassen.
Aufgrund des Samichlaus-Umzugs ist am Freitag, 5. Dezember 2025, zwischen 19.00 Uhr und 22.00 Uhr mit Parkplatzbeschränkungen und Umleitungen sowie mit Wartezeiten zu rechnen.
Umzugsroute: Schulhaus Tellenmatt – Engelbergstrasse – Schmiedgasse – Dorfplatz – Nägeligasse – Kreisel Karliplatz – Stansstaderstrasse – Dorfplatz – Schulhaus Tellenmatt.
In der Schweiz ist die Zahl der Verkehrstoten auf den Strassen gemäss einem aktuellen Bericht des European Transport Safety Council (ETSC) innert fünf Jahren um 34 % angestiegen.
Der Vergleichszeitraum umfasst die Jahre 2019 bis 2024. Die Schweiz weist damit den stärksten Anstieg aller europäischen Länder auf.
Anlässlich des 19. Tags des Lichts am 6. November macht die BFU auf das erhöhte Unfallrisiko im Strassenverkehr bei schlechten Lichtverhältnissen aufmerksam.
Wer auffällt und genau hinschaut, reduziert das Unfallrisiko – ob zu Fuss, auf dem Velo oder im Auto. Die BFU unterstützt die Polizeien in der ganzen Schweiz dabei, diese Botschaft an alle Verkehrsteilnehmenden weiterzugeben.
Die Schweizer Nationalstrassen sind in gutem Zustand – und das soll so bleiben.
Laut dem neuen Netzzustandsbericht des ASTRA befinden sich 91 Prozent aller Anlagen in gutem oder sehr gutem Zustand. Damit das so bleibt, hat das ASTRA 2024 rund 1,7 Milliarden Franken in den Unterhalt investiert. Da viele Anlagen älter werden und der Verkehr weiter zunimmt, wird der Unterhalt in Zukunft noch wichtiger.
Beim jüngsten Kindersitztest des TCS wurden 17 Modelle getestet.
Fünf Kindersitze haben die Experten überzeugt und wurden mit dem Prädikat "sehr empfehlenswert" ausgezeichnet. Bei drei Modellen rät der TCS entschieden vom Kauf ab. Vor jenen beiden Kindersitzen mit Sicherheitsmängeln wurde schon am 1. Oktober gewarnt, ein weiteres Modell ist nicht empfehlenswert, weil der PFAS-Anteil sehr hoch ist.
Jedes Jahr sterben in der Schweiz 23 Kinder im Alter von 0 bis 15 Jahren an den Folgen eines Unfalls, beinahe die Hälfte davon ist unter 5 Jahre alt.
Die meisten der Kleinkinder verunfallen im häuslichen Umfeld. Die BFU zeigt, wie sich Kinderunfälle gezielt und nachhaltig verhindern lassen.
Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite und zieht derzeit unzählige Wanderlustige in die Berge.
Und immer mehr von ihnen verletzen sich. Die Zahl der Bergwanderunfälle in der Schweiz hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt.
Im Rahmen des Kindersitztests des Touring Club Schweiz sind die Modelle Chipolino Olympus i-Size und Reecle 360 durchgefallen.
Obwohl diese Modelle zwar die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und somit in Europa verkauft werden dürfen, haben die vom TCS durchgeführten Crashtests jedoch eine grosse Gefahr aufgezeigt. TCS-Tests sind anspruchsvoller als die Zulassungsnormen. Bei den Tests wurde festgestellt, dass sich die Sitzschalen von der Basisstation lösen können, wenn Kinder rückwärtsgerichtet angeschnallt sind. In einem solchen Fall werden Sitz und Kind durch den Fahrzeuginnenraum geschleudert, was ein hohes Verletzungsrisiko für das Kind mit sich bringt.
Die meisten tödlichen Wanderunfälle sind auf einen Absturz zurückzuführen.
Doch eine BFU-Erhebung zeigt, dass nur 11 % der Wandernden steiles und exponiertes Gelände als häufigste Ursache für schwere Wanderunfälle vermuten. Das Risiko, beim Wandern und Bergwandern schwer zu verunfallen, ist insgesamt tief; es hat in den letzten Jahren aber zugenommen. Voraussetzung, um unfallfrei wieder nach Hause zu kommen, sind eine sorgfältige Planung, die richtige Ausrüstung und die nötige Aufmerksamkeit unterwegs.